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Die Geschichte des Mataré-Gymnasiums - Teil 2

Ein Künstler wird zum Namenspatron

Nachdem die Schule nach ihrer Gründung einige Jahre nach ihrem damaligen Träger, dem Kreis Grevenbroich "Kreisgymnasium im Entstehenden Büderich" hieß, wurde zuerst in der Elternschaft der Wunsch geäußert, das Gymnasium mit dem Namen einer großen Persönlichkeit zu verbinden und dadurch eine gewisse Charakterisierung hervorzuheben. Obwohl das Gymnasium selbst zunächst mit naturwissenschaftlich-mathematischem Schwerpunkt gedacht war, wurden Namen geisteswissenschaftlicher Größen favorisiert. Nach lebhafter Diskussion schien es zuerst so, als solle die Schule nach dem Dichter Georg Büchner benannt werden. Schließlich setzte sich aber der Name des bedeutenden Künstlers der Gegenwart durch, der viele Jahre bis zu seinem Tod in Büderich gelebt hat: Ewald Mataré. Er wurde - unter Einwilligung seiner Tochter - der Namenspatron des jungen Gymnasiums.

Die Wahl eines bedeutenden Künstlers zum Namenspatron unterstrich eine Tendenz, die sich früh in der Entwicklung der Schule abzeichnete, und der sich diese Schule nun noch mehr verpflichtet fühlte: Die pädagogische Arbeit in den Bereichen der Literatur und des Theaters, der bildenden Kunst und der Musik erfährt - neben dem Unterricht in den "normalen" Fächern - besondere Wertschätzung. Regelmäßige Schultheateraufführungen, zahlreiche Konzerte und Ausstellungen von Produkten des Kunstunterrichtes am und im Schulgebäude sind dafür ein lebendiger Beweis.

Nicht zu vergessen sind schließlich das Schul-Logo, das auf einem Entwurf von Mataré basiert. Im Innenhof des Schulgebäudes steht darüber hinaus eine Skulptur Matarés, die einen Greifvogel darstellt. Im Eingangsbereich der Schule sind an einem Pfeiler Betonreliefs zu sehen, die Entwürfen Matarés nachgebildet sind.


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