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Die Geschichte des Mataré-Gymnasiums - Teil 3

Das Mataré-Gymnasium wird Ganztagsschule

Von Anfang an war das Mataré-Gymnasium als Ganztagsgymnasium konzipiert. Umgesetzt werden konnte diese Vorgabe aber erst in den 70-iger Jahren, als die räumlichen und personellen Voraussetzungen dafür geschaffen waren.

Nachdem die Schule aus der Trägerschaft des Kreises Neuss in den Besitz der Stadt Meerbusch übergegangen war, wurde die Schule als „offene Ganztagsschule“ etabliert. Mit diesem auch heute aktuellem Konzept soll deutlich gemacht werden, dass es sich um ein zusätzliches Angebot mit freiwilliger Nutzung handelt. Das Ganztagskonzept zielt somit nicht nur auf Schülerinnen und Schüler, deren Eltern z.B. berufstätig sind, und die deshalb ein verlässliches Betreuungsangebot bis in den Nachmittag hinein in Anspruch nehmen möchten, sondern auf pädagogische Möglichkeiten auch über den Unterricht hinaus. Die besonderen Angebote, wie z.B. AGs, sollen für alle "Mataréaner" attraktiv sein und dazu anregen, sinngefüllte Freizeitangebote der Schule zu nutzen. Schließlich ermöglicht der Ganztagsbetrieb Angebote in direkter Ergänzung des "normalen" schulischen Unterrichts - dazu gehören die Klassenleiter-Stunden und jahrgangsbezogene Förderangebote in den Kernfächern.

Als sich im Mitte der 90iger Jahre die Nachfrage des Ganztagsangebotes deutlich verminderte, drohte der Schule die Aberkennung des Ganztagsangebotes durch die Bezirksregierung. In einer „konzertierten Aktion" von Eltern, Schülerschaft und Lehrern wurde diesem wichtigen Bereich der Schule unter ihrem neuen Schulleiter belebende Akzente gesetzt. Das Angebot wurde erweitert, aber auch auf die Klasse 5 bis 8 beschränkt, um dem besondern Freizeitverhalten der älteren Jugendlichen zu entsprechen. Die Möglichkeit an Arbeitsgemeinschaften teilzunehmen blieb aber allen Schülerinnen und Schülern erhalten.

Heute zählt das Mataré-Gymnasium zu den wenigen Gymnasien in NRW, die einen Ganztagsbetrieb anbieten und damit einer aktuellen Forderung an die Gestaltung von Schule entsprechen.


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