Partnerschaft mit dem Colegio Aleman in Guatemala

Unser Guatemala-Projekt

Jeder Mataréaner, ob alt oder jung, ob derzeitig oder ehemalig, kennt das Guatemala-Projekt . Seit fast 20 Jahren verbindet eine enge Partnerschaft und Freundschaft das Mataré-Gymnasium mit der Deutschen Schule in Guatemala, dem Colegio Aleman.

Woher kommt diese Verbindung?

Anlass war im Februar 1976 ein schweres Erdbeben in Guatemala, dem tausende Menschen zum Opfer fielen. Unzählige Familien wurden obdachlos. Durch die Vermittlung unseres ehemaligen Kollegen, Herrn Beck, selbst ehemals Schulleiter der Deutschen Schule in Guatemala, kam der Kontakt zum Colegio Aleman zustande. Spontan beschlosss der damalige Schülerrat, den Familien und vor allen Dingen den Kindern zu helfen.

Was tun wir?

Seit damals schaffen wir es, dem Hilfskomitee der Deutschen Schule 250,- US-Dollar pro Monat zu überweisen.

Wie kommen wir an das Geld?

Angefangen hat es mit Kaffee- und Brötchenverkauf in den großen Pausen, später kamen Einkünfte aus Weihnachtsbasaren, Konzerten, Literaturaufführungen, Kuchenverkaufsaktionen, Sommerfesten und sonstigen Schulveranstaltungen dazu. Immer wieder tolle Ideen der Schüler, Eltern und Lehrer und viele freiwillige Spenden halfen uns bisher immer, unsere freiwillig übernommene Verpflichtung einzuhalten.

In den letzten Jahren waren es vor allem die erfolgreichen Weihnachtsbasare der Schule, die die Einkünfte lieferten, um die regelmäße Unterstützung aufrecht erhalten zu können.

Was geschieht mit den Spenden?

Mit unseren Geldern, die über das Hilfskomitee der Deutschen Schule an die richtigen Stellen weitergeleitet werden, konnten Wohnhäuser wieder aufgebaut werden, Schulräume wurden erstellt, es entstanden Kindergärten und bitter notwendige sanitäre Anlagen, Schulen konnten möbliert, begabte gualtematekische Kinder gefördert werden.

Warum wollen wir weitermachen?

Unser Projekt ist eine Ausnahmeerscheinung in unserer schnelllebigen Zeit. Immer, in all den Jahren, standen Engagement, viel guter Wille, Durchhaltevermögen, aber vor allen der Glaube an die gute Sache dahinter. Ein lebhafter brieflicher Kontakt mit dem Collegio Aleman beweist, wie sehr wir, selbst mit unseren relativ kleinen Beiträgen, in Guatemala helfen können.

Liebe Eltern!

Alle, die daran mitgewirkt haben, engagierte Schüler, Lehrer und Mitarbeiter des Mataré, sowie zahlreiche Eltern sind ein wenig stolz auf das Geleistete, vor allen Dingen wollen sie aber alle gemeinsam, dass das Projekt, unser Guatemala-Projekt, weiterlebt! Dazu brauchen wir jede Hilfe und Unterstützung, insbesondere aber die Bereitschaft aller, diese Idee auch in den Herzen weiterzutragen.

H. Reinhardt (Projektleiterin)